Gute Gespräche sind möglich

Konstruktive Haltungen im Gespräch

Die Qualität unserer Beziehungen zu anderen Menschen, sei es im Beruf, sei es in der Familie oder in anderen alltäglichen Zusammenhängen, hängt wesentlich davon ab, wie wir Gespräche führen. Unser kommunikatives Verhalten ist der Nährboden, aus dem Beziehungen entstehen, die uns stärken und erfreuen oder, wenn es schief läuft, einschränken und belasten.

Leider verlaufen viele Gespräche, die wir führen, so, dass wir uns schon während des Gesprächs oder danach nicht wohl fühlen. Wir reden aneinander vorbei, übergehen die momentane Befindlichkeit des Gegenübers, hören nicht richtig zu, verlieren uns in die Rechtfertigung unseres Verhaltens oder in mehr oder weniger deutlich ausgesprochene Vorwürfe.

Gute Gespräche zu führen, in denen wir uns auf den ganzen Menschen einlassen und uns auch selbst verstanden fühlen, ist jedoch eine Kunst, die wir lernen können. Ob Gespräche gelingen, hängt dabei weniger davon ab, dass wir ausgefeilte Sprech- oder Kommunikationsregeln anwenden, dass wir über gründliches Wissen verfügen oder bestimmte inhaltliche Beiträge einbringen, sondern vielmehr und grundlegend davon, mit welcher inneren Haltung wir einem anderen Menschen im Gespräch begegnen. Es sind drei Haltungen, die wesentlich dazu beitragen, dass wir konstruktive Beziehungen mit anderen Menschen eingehen können und unsere Gespräche fruchtbar verlaufen. Diese drei konstruktiven Haltungen nenne ich hier in Anlehnung an den amerikanischen Psychologen und Psychotherapeuten Carl R. Rogers: 1. Kontakt mit mir selbst, 2. nicht an Bedingungen geknüpfte Zuwendung und Akzeptanz und 3. Absicht zum einfühlenden Verstehen.

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Lesen Sie hier den vollständigen Text Konstruktive Haltungen im Gespräch (PDF), erschienen als Online-Artikel Nr. 10 in der Edition Nach Innen - Nach Außen.

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